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| Die Katze an sich Wildkatzen, die Ahnen unserer Hauskatzen, leben heute noch weit verbreitet in Wäldern und Buschländern Europas, Asiens und Afrikas. Unsere Hauskatze ist eine gezähmte Wildkatze sie hat sich gegenüber ihren wilden Vorfahren kaum verändert. Wildkatzen sind einzelgängerische Lauerjäger, die hauptsächlich in der Dämmerung jagen. Scharfe Sinne, hochspezialisierte Fangzähne und ein enormes Sprungvermögen sind ihre Haupttrümpfe beim Beutefang. In der Schweiz machen Mäuse 90 Prozent ihrer Nahrung aus. Dazu kommen gelegentlich Vögel, Fische, Eidechsen, Frösche und Insekten. Wichtig für Wildkatzen sind ungestörte Wald- oder Buschgebiete mit guten Tagesverstecken. Über das Sozialverhalten von Wildkatzen in freier Wildbahn wissen wir sehr wenig, doch dürften sie vor allem als Einzelgänger leben. Forschungen an Wildkatzen in Gehegen zeigen aber, dass auch diese Tiere sehr wohl in Gruppen zusammenleben können, wenn genügend Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Obwohl Hauskatzen schon Tausende von Jahren mit Menschen zusammenleben, haben sie sich gegenüber ihren Wildkatzen-Vorfahren so gut wie nicht verändert. Deshalb sind auch ihre Bedürfnisse die gleichen geblieben. Auch sie brauchen Verstecke, Fleischnahrung und Gebiete, die sie erkunden können. Wenn sie Auslauf haben, sind sie noch immer die gleichen Lauerjäger vor dem Mäuseloch. Wenn sie keinen Auslauf haben, muss ihnen in der Wohnung Gelegenheit gegeben werden, die Verhaltensweisen des Erkundens, Beobachtens, Lauerns und Zupackens an Ersatzobjekten auszuleben. Wie ihre wilden Vorfahren, können auch die Hauskatzen Einzelgänger oder gesellige Tiere werden. Wenn sie als Jungtiere mindestens 10 bis 12 Wochen mit ihren Wurfgeschwistern zusammen waren, haben sie auch später keine Mühe, sich in eine Katzengruppe einzufügen |