Geparden
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Geparden Steckbrief
-------------------------------------------------------------------------------- Lebensraum: Der Gepard bewohnt hauptsächlich die Steppen und Trockensavannen Afrikas südlich der Sahara. Früher reichte sein Verbreitungsgebiet auch über den Nahen Osten bis hin nach Indien. Heute glaubt man jedoch, dass die Geparden im asiatischen Gebiet bereits vollständig ausgerottet sind.
Lebensweise: Geparden sind eigentlich sehr einsame Gesellen und nur selten in kleinen Gruppen anzutreffen. Bildet sich dann doch einmal eine solche Gruppe von ungefähr 5 Tieren, dann sind das meist nur männliche Tiere. Gelegentlich trifft man auch auf Mütter mit ihren Jungen. Der Gepard ist ein Tagtier. Die meiste Zeit verbringt er damit, irgendwo auf einem kleinen Hügel nach Beute Ausschau zu halten. Hat er dann ein Beutetier entdeckt, ist er plötzlich hellwach.
Der Körper des Geparden ist voll und ganz auf seine Jagdweise, also auf das "Sprinten", abgestimmt. Sein schlanker und windschnittiger Körper zeichnet sich durch einen relativ kleinen Kopf, sehr lange Beine und einen langen Schwanz aus. Die Weibchen wiegen ungefähr 30 bis 40 kg und die Männchen ungefähr 45 bis 65 kg. Die gelblich-braune Grundfarbe des Gepardenfells ist mit vielen schwarzen Flecken bedeckt. Eine Besonderheit sind die schwarzen Streifen in seinem Gesicht, die aussehen, als würde der Gepard Tränen vergießen.
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Fortpflanzung: Bei Geparden dauert das Paarungsverhalten ungefähr 4 bis 5 Tage. Ist es dann zu einer Befruchtung des Weibchens gekommen, folgt eine Tragzeit von etwa 90 bis 95 Tagen (ungefähr 3 Monate). Wenn diese Zeit schließlich abgelaufen ist, kommen 1 bis 5 Junge zur Welt, wobei jedes Jungtier bei der Geburt ein Gewicht von etwa 275 g besitzt. Sehr auffällig sind die weißgrauen Rückenmähnen der Jungtiere, die aber nach 10 Wochen wieder verschwinden. Die Mutter säugt ihre Jungen ungefähr 3 Monate lang. Anschließend bringt sie ihnen wichtige Jagdtechniken bei, damit die Kleinen auch ohne ihre Hilfe überleben können. Sobald sie wieder paarungsbereit ist, wird sie ihre Jungen verlassen.
Besonderheiten: Der Gepard hat schwarze "Tränenstreifen" im Gesicht. Er hält den Geschwindigkeitsrekord unter allen Landsäugetieren und er kann seine Krallen nicht einziehen.
Gefährdung: Der Gepard steht unter Schutz. Neben den natürlichen Feinden, wie Löwen und Hyänen, ist der Hauptfeind des Geparden jedoch der Mensch. Denn leider gibt es noch viele Menschen, die sein schönes Fell gerne als Kleidungsstück tragen. Deshalb wird der Gepard von Wilderern gejagt und getötet. Aber auch der Lebensraum des Geparden wird ständig kleiner. Dort, wo seine Beutetiere verschwunden sind, verschwindet auch der Gepard. Deshalb muss sein Lebensraum zukünftig besser geschützt werden. Auch durch Züchtungen im Zoo wird versucht den Bestand der Tiere wieder zu vergrößern. Nur durch diese und andere Maßnahmen kann der Gepard von der Ausrottung bewahrt werden.
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