Geparden

 

 

 

Geparden Steckbrief


Tierart Gepard (englisch: cheetah)

Zuordnung Gepard
Stamm der Wirbeltiere
Klasse der Saügetiere
Ordnung der Raubtiere
Familie der Katzen

Verbreitung Afrika (früher auch im Nahen Osten und Indien)

Lebensraum Steppen, Trockensavannen

Aussehen schlanker windschnittiger Körper,
hochbeinig, kleiner Kopf
Gewicht: 30 bis 65 kg
Fell: gelblich-braune Grundfarbe mit schwarzen Flecken
"Tränenstreifen" unter den Augen
Jungtiere haben weißgraue Rückenmähnen

Lebensweise Einzelgänger
Tagtier
Hetzjäger

Ernährung in der Natur: meist Gazellen und kleine Antilopen
aber auch andere kleine bis mittelgroße Säugetiere
(z.B. Hasen, Zebras usw.)
bodenbewohnende Vogelarten
im Zoo: 1 bis 3 kg rohes Fleisch und Innereien täglich

Fortpflanzung Tragzeit: 90 bis 95 Tage
Anzahl der Jungen: 1 bis 5
Geburtsgewicht: ca. 275 g

Höchstalter in Freiheit: ca. 15 Jahre
im Zoo: ca. 19 Jahre

Gefährdung von der Ausrottung bedroht
Feinde: Löwen, Leoparden, Hyänen und der Mensch

Besonderheiten schnellstes Landsäugetier (ca. 100 bis 120 km/h)

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Lebensraum:

Der Gepard bewohnt hauptsächlich die Steppen und Trockensavannen Afrikas südlich der Sahara. Früher reichte sein Verbreitungsgebiet auch über den Nahen Osten bis hin nach Indien. Heute glaubt man jedoch, dass die Geparden im asiatischen Gebiet bereits vollständig ausgerottet sind.


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Lebensweise:

Geparden sind eigentlich sehr einsame Gesellen und nur selten in kleinen Gruppen anzutreffen. Bildet sich dann doch einmal eine solche Gruppe von ungefähr 5 Tieren, dann sind das meist nur männliche Tiere. Gelegentlich trifft man auch auf Mütter mit ihren Jungen. Der Gepard ist ein Tagtier. Die meiste Zeit verbringt er damit, irgendwo auf einem kleinen Hügel nach Beute Ausschau zu halten. Hat er dann ein Beutetier entdeckt, ist er plötzlich hellwach.


Jagdverhalten:


Der Gepard fängt seine Beute als Hetzjäger. Ganz leise schleicht er sich, bis auf eine Entfernung von ungefähr 80 m, an sein Opfer heran. Dann startet er blitzschnell einen Angriff auf das Beutetier, welches panikartig die Flucht ergreift. Der Gepard verfolgt das Tier und erreicht sehr schnell eine Spitzengeschwindigkeit von über 100 km/h. Damit kann er jedes andere Landtier einholen! Allerdings hält der Gepard dieses Tempo nicht lange durch, weil nach 400 bis 500 m seine Energiereserven erschöpft sind.


Hat er jedoch sein Opfer eingeholt, so springt er es an und tötet es mit einem Biss in den Hals.Nach der Jagd ist der Gepard erschöpft und muss sich erst ein paar Minuten ausruhen, bevor er seine Beute fressen kann. Dann aber schlingt er sein Fressen hastig hinunter, da andere Raubtiere schon darauf warten, seine Beute zu stehlen. Gegen Löwen, Leoparden und Hyänen hat er nämlich kaum Chancen, seine Beute zu verteidigen.


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Aussehen:

Der Körper des Geparden ist voll und ganz auf seine Jagdweise, also auf das "Sprinten", abgestimmt. Sein schlanker und windschnittiger Körper zeichnet sich durch einen relativ kleinen Kopf, sehr lange Beine und einen langen Schwanz aus. Die Weibchen wiegen ungefähr 30 bis 40 kg und die Männchen ungefähr 45 bis 65 kg. Die gelblich-braune Grundfarbe des Gepardenfells ist mit vielen schwarzen Flecken bedeckt. Eine Besonderheit sind die schwarzen Streifen in seinem Gesicht, die aussehen, als würde der Gepard Tränen vergießen.

 

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Ernährung:


In der freien Wildbahn sind kleinere Antilopen und Gazellen das Lieblingsgericht der Geparden. Er ist ein reiner Fleischfresser und bei ihm kommt nur Frisches auf den Tisch. Nur, wenn er keine Beute erlegt, stillt er seinen Hunger mit Aas. Außerdem stehen noch Wildhühner, Hasen, kleine Zebras und alle sonstigen Säugetiere, die er kriegen kann, auf seinem Speiseplan. Im Zoo bekommt ein Gepard täglich etwa 1 bis 3 kg rohes Fleisch oder Innereien.


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Fortpflanzung:

Bei Geparden dauert das Paarungsverhalten ungefähr 4 bis 5 Tage. Ist es dann zu einer Befruchtung des Weibchens gekommen, folgt eine Tragzeit von etwa 90 bis 95 Tagen (ungefähr 3 Monate). Wenn diese Zeit schließlich abgelaufen ist, kommen 1 bis 5 Junge zur Welt, wobei jedes Jungtier bei der Geburt ein Gewicht von etwa 275 g besitzt. Sehr auffällig sind die weißgrauen Rückenmähnen der Jungtiere, die aber nach 10 Wochen wieder verschwinden. Die Mutter säugt ihre Jungen ungefähr 3 Monate lang. Anschließend bringt sie ihnen wichtige Jagdtechniken bei, damit die Kleinen auch ohne ihre Hilfe überleben können. Sobald sie wieder paarungsbereit ist, wird sie ihre Jungen verlassen.


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Besonderheiten:

Der Gepard hat schwarze "Tränenstreifen" im Gesicht. Er hält den Geschwindigkeitsrekord unter allen Landsäugetieren und er kann seine Krallen nicht einziehen.


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Gefährdung:

Der Gepard steht unter Schutz. Neben den natürlichen Feinden, wie Löwen und Hyänen, ist der Hauptfeind des Geparden jedoch der Mensch. Denn leider gibt es noch viele Menschen, die sein schönes Fell gerne als Kleidungsstück tragen. Deshalb wird der Gepard von Wilderern gejagt und getötet. Aber auch der Lebensraum des Geparden wird ständig kleiner. Dort, wo seine Beutetiere verschwunden sind, verschwindet auch der Gepard. Deshalb muss sein Lebensraum zukünftig besser geschützt werden. Auch durch Züchtungen im Zoo wird versucht den Bestand der Tiere wieder zu vergrößern. Nur durch diese und andere Maßnahmen kann der Gepard von der Ausrottung bewahrt werden.


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