Gelbbrustara

Und ein Hyazinth Ara

 

Der Gelbbrustara ist in großen Teilen der tropischen Wälder im Landesinneren sowie der Küste Südamerikas beheimatet.

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Paraguay über Bolivien, Peru, Kolumbien bis Panama sowie Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch Guyana.
Lebensraum

Gelbbrustaras sind hauptsächlich entlang von Flußläufen und Sumpfgebieten im gesamten tropischen Regenwald Südamerikas anzutreffen. Buriti - Palmen die in diesen Feuchtgebieten bestens gedeihen, werden von den GB - Aras zum Brutgeschäft aufgesucht. Paare halten zeitlebens treu zusammen und ziehen ihre Jungen immer wieder in den gleichen Nisthöhlen auf. Ihre Nahrung finden sie im Blätterdach der Urwaldbäume und sind daher nur selten am Boden zu sehen. Sie ernähren sich von Samen, Blüten, Beeren und Früchten, wobei die Buriti - Palme für Gelbbrustaras als Hauptnahrungslieferant gilt. Tägliche Regengüsse in den Tropen liefern den Aras Wasser zum Trinken und Baden.

Besonders sehenswert sind die verschiedenen Lehmlecken an den Flüssen, (auch Collpa genannt) an denen sich fast jeden Vormittag ganze Schwärme von großen und kleinen Aras niederlassen, um mineralhaltigen Lehm aufzunehmen. Dieser dient dazu, Giftstoffe die z.B. durch Blüten aufgenommen wurden wieder abzubauen bzw. zu neutralisieren und um den Körper mit Mineralien zu versorgen.
Gefährdung

Der Gelbbrustara selbst gilt derzeit als nicht gefährdet. Trotzdem ist er in einigen Gebieten Südamerikas durch Fang und Handel ausgerottet wurden. Die Lebensraumzerstörung und somit das verschwinden lebenswichtiger Nahrungsquellen wie die Buriti - Palme hatte etlichen Populationen schwer zugestzt. So wird man diesen wunderschönen Vogel, nördlicher als Zentral-Panama nicht mehr zu sehen bekommen. Hauptgrund hierfür sind ebenfalls großflächige Rodungen die dafür sorgten, daß den GB - Aras die Nistplätze und Nahrungsquellen, die sie über viele Jahre nutzten, genommen wurden.

So sind auch die Bestände in Panama, Venezuela und vielen Gebieten Argentiniens durch Fang und Handel sowie die Lebensraumzerstörung drastisch gesunken. Dennoch kann man in unberührten Regenwaldgebieten und in den errichteten Schutzzonen Gelbbrustaras in noch großer Zahl beobachten.

Um so wichtiger ist die Unterstützung verschiedener Organisationen, die einen großen Teil zum Schutz der Papageien und dessen Lebensraum beitragen.